Service machen und Treibtoff sparen

Ein Fahrzeug, das keine Wartung braucht, gibt es nicht. Für viele Baugruppen und Betriebsstoffe von Autos ist eine regelmäßige Kontrolle und Erneuerung unverzichtbar, um die Betriebs- und Verkehrssicherheit des Fahrzeugs sicherzustellen. Ihre Abnutzung hängt primär von den Betriebsbedingungen ab und Fahrzeughersteller stimmen die Wartungsvorgaben als Kompromiss auf normale, durchschnittliche Bedingungen ab. Feste Wartungsintervalle können daher für Fahrzeuge mit geringen Jahresfahrleistungen und/oder schonender Fahrweise vorteilhaft sein. Im Umkehrschluss kann ein flexibles Intervall bei überdurchschnittlich hohen Fahrleistungen oder extremen Einsatzbedingungen besser sein.

Weiterentwickelte Fahrzeugelektronik – etwa Sensoren und Software – kann die Abnutzung von Verschleißteilen erkennen und ermöglicht damit bedarfsgerechte Wartungsaufrufe. Mit dieser Teil-Flexibilisierung der Wartung sind aber nicht zwangsläufig weniger Werkstattbesuche zu erwarten, da zum Beispiel Bremsflüssigkeit unabhängig von Laufleistung und Betriebsbedingungen altert und in regelmäßigen Zeitintervallen ersetzt werden muss. Für den Kunden können sie sich dennoch auszahlen, weil etwa Bremsbeläge ohne genügende Reserve nicht vorsichtshalber bei einem festen Termin ausgetauscht werden, sondern bis zur Verschleißgrenze aufgebraucht werden können. Erst dann erscheint die Aufforderung, einen Wechsel vornehmen zu lassen. Gleiches gilt auch für das Motorenöl. Bedarfsgerechte Wartungsaufrufe können also helfen, Ressourcen zu sparen.

 

 

Ein Auto muss nicht stinken

Damit die Klimaanlage im Fahrzeug langfristig richtig funktioniert, ist eine regelmäßige Wartung sinnvoll. Die Vorgaben und Empfehlungen von Fahrzeug-Herstellern, Klimaanlagen-Herstellern und Service-Firmen zur Prüfung und Wartung von Klimaanlagen sind jedoch zum Teil sehr unterschiedlich.

Einen guten Termin für den Klimaservice das Frühjahr an. „Bereits ab April / Mai wird erfahrungsgemäß die Klimaanlage im Fahrzeug wieder mehr genutzt. Im Sommer läuft sie dann an heißen Tagen auf Volllast.“ Derzeit sind die Wartezeiten in den Werkstätten überschaubar und nach dem Service ist das Auto wieder bestens gerüstet für die heißen Tage.

Funktionsstörungen bzw. Undichtigkeiten sind die meisten Mängelmeldungen bei Klimaanlagen. Nur seltener treten, gerade nach der Wintersaison, Fälle mit Geruchsbildung oder Defekte an Kompressoren auf. Ältere Fahrzeugklimaanlagen können einen Kältemittelverlust von 8 bis 10 Prozent pro Jahr aufweisen. Dadurch nimmt nicht nur die Kühlleistung ab, es steigt auch die Wahrscheinlichkeit teurer Folgeschäden.

Damit die Klimaanlage möglichst keine Probleme bereitet, sind nachfolgende zu beachten:

  • Eine Klimaanlage sollte nach Bedarf, aber regelmäßig – auch im Winter, bei Temperaturen über etwa 3 °C – eingeschaltet werden. Kurzzeitbetrieb unter 10 Minuten ist zu vermeiden.Kurz vor Fahrtende sollte die Klimaanlage, aber nicht das Gebläse, ausgeschaltet werden. Das verhindert Restfeuchtigkeit im System, die Geruchsbildung begünstigt. 

  • Die Klimaanlage sollte nicht zu kühl eingestellt werden. Die Wohlfühltemperatur liegt zwischen 21 und 23 °C.Spätestens wenn die Kühlleistung reduziert ist, muss eine Klimaanlage gewartet werden.Bei Geruchsbildung muss der Verdampfer desinfiziert und die Ablaufleitung für das Kondenswasser gereinigt werden.

 



 

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